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Zahnärztliche Schlafmedizin in München | Zahnarzt im Asamhof

Zahnärztliche Schlafmedizin

Als Mitgliedspraxis der Deutschen Gesellschaft für Zahnärztliche Schlafmedizin (DGZS) beschäftigen wir uns eingehend mit der Diagnose und Therapie schlafbezogener Atmungsstörungen. Unsere Praxis arbeitet interdisziplinär mit Pneumologen, Schlaflaboren und Ärzten für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde (HNO) zusammen. Liegt die Indikation für eine Schiene zur Behandlung der diagnostizierten Schlafstörung (Schlafapnoe) vor, kann nach Abdrücken eine individuell im Labor hergestellte Protrusionsschiene durch den Behandler eingegliedert werden.

Dieselben Schienensysteme werden zur Behandlung des einfachen Schnarchens eingesetzt.

Bei Schlafapnoe

Bei einer leicht- bis mittelgradigen Schlafapnoe mit AHI <30 (Apnoe-Hypnoe-Index) kann statt einer CPAP-Maske direkt eine Unterkieferprotrusionsschiene verordnet werden.

Bei einer schwergradigen Schlafapnoe mit einem AHI >30 kann eine Unterkieferprotrusionsschiene statt einer CPAP-Maske verordnet werden, wenn der Patient nicht mit der CPAP-Maske nicht zurecht kommt.

Grundsätzlich kann eine Verordnung durch einen Schlafmediziner (in der Regel Lungenfacharzt oder HNO) erfolgen. Der Zahnarzt bestimmt nach gewissen Kriterien (u.a. Zahnstatus) ob eine Unterkieferprotusionsschiene eingegliedert werden kann, bevor er diese anfertigen und eingliedern darf. Der Zahnarzt stellt bei dieser Therapie den „verlängerten Arm“ des Schlafmediziners dar.

Die meisten privaten und viele gesetzliche Krankenkassen übernehmen mittlerweile bei richtiger Indikation die Kosten für eine Unterkieferprotrusionsschienen bei einer diagnostizierten Schlafapnoe. Gerne helfen wir Ihnen bei Erstattungsfragen.

Bei einfachem Schnarchen/ Rhonchopathie

Falls nur einfaches Schnarchen und keine diagnostizierte Schlafapnoe besteht, können dieselben Schienensysteme eingegliedert werden. Falls der Verdacht auf eine Schlafapnoe besteht, vermitteln wir Ihnen gerne einen geeigneten Facharzt zur Abklärung.

Im Folgenden einige Schienenbeispiele von möglichen Protrusionsschienen. In Einem Beratungsgespräch erläutern wir Ihnen gerne näher die Vor- und Nachteile der einzelnen Modelle.

Kosten

Unterkieferprotrusionsschienen werden nach der Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) abgerechnet, die Kosten variieren Fallabhängig und betragen ca. 1400 Euro. Falls die Krankenkassen die Behandlung nicht übernehmen oder bezuschussen, müssen die Kosten selbst getragen werden. So etwa bei einfachem Schnarchen ohne eine diagnostizierte Schlafapnoe.